Aufbau einer Festplatte

Zurück  Weiter

Jede Festplatte besteht aus diversen Zylindern, Köpfen und Sektoren. Jeder Sektor besteht bei Festplatten aus 512 Byte. Dieses ist recht kompliziert und daher nicht dafür geeignet, dass ein Anwender seine Dateien so auf einen Datenträger speichern kann.

 

Damit der Anwender seine Dateien auf eine Festplatte schreiben kann, wird die Festplatte zuvor "formatiert". Hiermit strukturiert man die vielen Zylinder, Köpfe und Sektoren in Formen, so dass komplette Dateien gespeichert werden können. Diese Struktur nennt man "Dateisystem".

 

Als die ersten Festplatten Anfang der 80er Jahre aufkamen, kannten die damaligen Entwickler / Anwender nur Disketten. Aus dieser Sicht war der Speicherplatz einer Festplatte sehr groß. Entsprechend entschieden sich die Entwickler große Festplatten in kleinere Einheiten zu teilen, bzw. die Teilung (engl. "Partition") zumindest vorzusehen.

 

In jede dieser Partitionen wird im folgenden ein Dateisystem geschrieben. Dieses Dateisystem lernt jeder Anwender unter dem Begriff "Laufwerk"; in Microsoft Betriebssystemen als "C:, D: usw..

 

Nicht nur die Größe der Dateisysteme ist ein Grund der Teilung einer Festplatte, sondern auch die Möglichkeit unterschiedliche Dateisysteme verwenden zu können (z.B. eines für DOS/Windows und eines für Unix/Linux).

 

Den Vorgang des Teilens bezeichnet man als "partitionieren" oder "Partitionierung".

 

 

Siehe auch:

Primäre und sekundäre Partitionen

Dateisysteme

Formatierung von Partitionen